Der G-Wert ist tot, es lebe der k-Wert

Posted on April 15 2010 by admin

15.04.2010 aus W&V
Der Fachverband Aussenwerbung (FAW) hat beschlossen, sich von der bisherigen Währung im Out-of-Home Bereich, dem G-Wert, zu verabschieden. Auf einer Sitzung haben sich die Mitglieder wohl darauf verständigt, den noch bis Ende des Jahres laufenden Vertrag mit der GfK, die den G-Wert für die Außenwerbefirmen erhebt, nicht mehr zu verlängern.

Stattdessen wollen die Außenwerber künftig mit den Daten der Media-Analyse PMA arbeiten, die ebenfalls Plakatkontakte erhebt, und damit deren k-Wert übernehmen. Beide Werte werden auf nahezu gleicher Basis erhoben. Grundlage für beide Modelle sind Frequenzzahlen sowie Angaben zur Sichtbarkeit der Fläche. Tatsächlich hatte dies Nebeneinander zuletzt für wachsenden Unmut gesorgt. Denn häufig wiesen die beiden Währungen für den identischen Standort unterschiedlich hohe Angaben aus. Die Höhe des G-Wertes war aber in der Preisgestaltung ausschlaggebend, weshalb Agenturen gern Stellen buchten, die einen hohen MA-Wert, aber einen niedrigen, weil günstigen G-Wert auswiesen.
Bis Mitte des Jahres soll in der AG.MA ein Validierungsverfahren durchgeführt werden, um zu prüfen, wo der k-Wert eventuell noch nachjustiert werden muss. Das könnte zwar den finanziellen Aufwand leicht erhöhen, dieser wird jedoch mit der Kündigung der GfK dem FAW eine Menge Geld sparen. Positiver Nebeneffekt wird wohl auch sein, das es eine indirekte Preiserhöhung für eben diese Plakatstandorte mit unterschiedlichen Werten geben wird.

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One Response to “Der G-Wert ist tot, es lebe der k-Wert”

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